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Gebet gegen Angst/ Ängste

Vater im Himmel, ich komme zu dir im Namen Jesus. Ich glaube, dass du allmächtig bist und mich hörst, wenn ich zu dir rufe. Heute rufe ich zu dir um Hilfe und setze mein Vertrauen auf dich. Ich bitte dich darum, mich von der Macht und Kontrolle der Angst zu befreien.

Lass mich durch deinen Heiligen Geist erkennen, durch welche Einfallstore Angst und Panik in mein Leben gekommen sind, damit ich diese mit deiner Hilfe für ungültig erklären kann.

Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen. (Johannes 8,32)

Ich bitte dich um Vergebung, wo ich Angst und Panik die Tür zu meinem Inneren geöffnet habe – bewusst oder unbewusst. Ich löse mich von allen angsteinflößenden Erzählungen, Büchern, Filmen und Reportagen mit denen ich in Berührung kam. Ich verwerfe alle Auswirkungen von Schockerlebnissen und Traumata, die mich durch Unfälle, Koma, lebensbedrohender Krankheit und Krankheitsdiagnosen, Missbrauch, Vergewaltigung, Berührung mit dem Tod, Trauer, Todesangst, Kriege, Geiselnahme, Folter, Terroranschläge, Naturkatastrophen, Gewaltverbrechen oder andere Dinge erreicht haben. Ebenso löse ich mich von jeder Hilflosigkeit und allen Schuldgefühlen, einem anderen Menschen in den oben genannten Situationen nicht geholfen haben zu können.

Ich bitte dich um vollkommene Heilung meiner Seele und meines Körpers von den Schäden, die daraus entstanden sind, im Namen Jesus.

Jesus, bitte berühre jedes Schmerzzentrum emotionaler und physischer Art in mir und durchdringe mich mit deiner heilenden Kraft. In deinem Wort steht, dass die Liebe keine Angst kennt und die vollkommene Liebe die Angst austreibt (1. Johannes 4,18). Deshalb bitte ich dich, mich mit deiner vollkommenen Liebe zu erfüllen. Ich entsage der Angst und empfange die Liebe Gottes.

Im Namen Jesus verwerfe ich jeden Glauben an die Lügen Satans, die er in mein Denken hineingesprochen hat. Ich befehle die Zerstörung jedes Gedankens, der besagt, dass Gott mich nicht schützt oder dies in Frage stellt sowie die Aussage, dass Gott sein Versprechen gebrochen haben könnte. Ich entsage jedem Glauben an die Lüge, dass ich auf mich alleingestellt bin und verlassen wurde. Vater im Himmel, ich bitte dich meine geistlichen Ohren von jeder Verschmutzung zu reinigen und die Anklagen des Feindes aus meinen Ohren herauszuziehen, im Namen Jesus.

Ich verbiete Ängsten jeder Art mein Leben zu kontrollieren oder mich zu lähmen. Ich verwerfe den Glauben daran, dass ich mich beweisen oder qualifizieren muss, um unter Gottes Schutz leben zu können. Ich verwerfe die Illusion der Sicherheit in Verbindung mit bestimmten Dingen, die ich dafür tun oder sagen muss. Ich verwerfe die Angst und die damit verbundenen Qualen, dass meine geistlichen, emotionalen und physischen Bedürfnisse niemals erfüllt werden können. Ich verwerfe jedes selbstzerstörerische Verhalten, das ich aufgrund dieser Angst ausgeübt habe. Ich verwerfe das Gefangensein in meiner selbstgebauten Sicherheitszone und das vorschnelle Aufgeben, um das Risiko des Verlierens zu vermeiden. Ich verwerfe alle Angst vor Erfolg und die Angst vor der Verantwortung, die Erfolg mit sich bringt. Ich entsage der Sabotage an meinem eigenen Erfolg aufgrund von Ängsten jeder Art. Ich verwerfe jede Form von Lust, die durch Ängste in mir ausgelöst wurden. Ich verwerfe alles, was Satans Reich dient und mit Aktivitäten zusammenhängt, die von dieser Lust ausgelöst wurden.

Ich entsage und löse mich von jedem Kontrollmechanismus durch das Reich Satans, der durch Ängste entstanden ist. Ich löse mich von ungesunder Selbstkontrolle sowie allen Gedanken und Gefühlen, die besagen, dass ich mich nur selbst schützen kann. In einer Willensentscheidung demütige ich mich unter die gewaltige Hand Gottes und übergebe ihm die Kontrolle über mich und mein Leben.

So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit! (1. Petrus 5,6)

Ich verweigere den Verlust von Vertrauen und Glauben an Gott und entschließe mich wie Petrus zu sagen:

Herr, zu wem soll ich gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. (Johannes 6,68)

Vater im Himmel, ich glaube, dass ich nicht tiefer fallen kann als in deine Hand und dass du mich immer auffängst. Auch wenn ich manche Dinge nicht verstehen kann, glaube ich, dass du einen höheren Plan hast und mir alle Dinge zum Besten dienen. Ich gelobe, mein Vertrauen auf dich zu setzen und bitte dich um die Kraft des Heiligen Geistes, um darin standhaft zu bleiben.

Jesus, bitte reinige mich durch dein kostbares Blut von jeder Schuld, die im Zusammenhang mit Angst, Ängsten und Kontrolle entstanden ist. Ich empfange jetzt deine Vergebung.

Ich breche jedes Gelübde mit dem Geist der Angst und verwerfe jede Hilfe, die ich dadurch empfangen habe. Ich befehle dem Geist der Angst und jedem Türöffner für diesen Geist, jeden Teil meines Körpers, Denkens, Lebens und Seins jetzt zu verlassen und dorthin zu gehen, wo der Herr Jesus Christus ihn hinsendet. Das spreche ich aus im mächtigen Namen von Jesus Christus und in der Autorität, die Gott mir über mein eigenes Leben verliehen hat.

Vater im Himmel, danke für deine Rettung, Gnade, Barmherzigkeit, Größe und Macht, die all mein Denken übersteigen.

Amen.

Proklamiere das Wort Gottes:

Du bist mein Licht und Heil – vor wem sollte ich mich fürchten? Du beschützt mich vor Gefahr – vor wem sollte ich erschrecken? Wenn böse Menschen kommen, um mich zu vernichten, wenn meine Feinde und Verfolger mich angreifen, dann werden sie stolpern und stürzen. Auch wenn sie mich angreifen, bleibe ich voller Zuversicht. Du wirst mich aufnehmen, wenn schlechte Zeiten kommen und mir in deinem Heiligtum Schutz geben. Du wirst mich auf einen hohen Berg stellen, wo mich niemand erreichen kann. Dann werde ich über meine Feinde triumphieren. Jubelnd will ich dir Opfer bringen, dich loben und dir singen. Ich vertraue fest darauf, dass ich noch sehen werde, wie gut du bist, solange ich lebe. (Psalm 27)

Ich betete zum Herrn und er antwortete mir und befreite mich von allen meinen Ängsten. Die von ihm Hilfe erhoffen, werden vor Freude strahlen und sie werden nicht vor Scham erröten. Ich schrie zum Herrn in meinem Leid und er hörte mich und rettete mich aus allen meinen Ängsten. Denn der Engel des Herrn beschützt die, die dem Herrn gehorchen und rettet sie. (Psalm 34)

Ich will mich in dir freuen und will froh sein, weil du mich rettest. Herr, niemand ist wie du, der du den Schwachen vor dem Starken beschützt und die Armen vor denen, die sie ausrauben wollen. (Psalm 35,10)

Ich lebe im Schutz des Höchsten und finde Ruhe im Schatten des Allmächtigen. Ich spreche zu dem Herrn: Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue. Denn du wirst mich vor allen Gefahren bewahren und mich in Todesnot beschützen. Du wirst mich mit deinen Flügeln bedecken und bei dir finde ich Zuflucht. Deine Treue schützt mich wie ein großer Schild. Ich fürchte mich nicht vor den Angriffen in der Nacht und habe keine Angst vor den Gefahren des Tages, vor der Pest, die im Dunkeln lauert, vor der Seuche, die mich am hellen Tag trifft. Wenn neben mir auch Tausende sterben, wenn um mich herum Zehntausende fallen, kann mir doch nichts geschehen. Ich werde es mit eigenen Augen sehen, ich werde sehen, wie Gott die Gottlosen bestraft. Wenn der Herr meine Zuflucht ist, wenn ich beim Höchsten Schutz suche, dann wird das Böse mir nichts anhaben können, und kein Unglück wird mein Haus erreichen. Denn er befiehlt seinen Engeln, mich zu beschützen, wo immer ich gehe. Auf Händen tragen sie mich, damit ich meinen Fuß nicht an einem Stein stoße. Löwen und giftige Schlangen werde ich zertreten, wilde Löwen und Schlangen werde ich mit meinen Füßen niedertreten! Der Herr spricht: „Ich will den erretten, der mich liebt. Ich will den beschützen, der auf meinen Namen vertraut. Wenn er zu mir ruft, will ich antworten. Ich will ihm in der Not beistehen und ihn retten und zu Ehren bringen. Ich will ihm ein langes Leben schenken und ihn meine Hilfe erfahren lassen.“ (Psalm 91).